Nach angenehmen 11 Stunden Busfahrt war ich an meiner letzten Destination angekommen. Arusha und Moshi sind wahrscheinlich die touristischsten Städte auf
dem Festland, da die Touristen meisten hier landen. Ich lief den Weg zum Hostel, da ich nach 11 Stunden doch schon lange gesessen bin und so sah ich schon ein wenig den Ort. Auf dem Weg wurde ich mehrmals angesprochen. Jeder wollte mir eine Kilimandscharo Tour verkaufen. Das ganze ging mir schon wieder auf die Nerven, ich versuchte jedoch immer höflich zu sein. Beim Hostel checkte ich ein und traf im Zimmer auch schon meine Zimmerkameraden. Da die zwei auch Schweizer waren, war die Konversation recht einfach. Nach langer Zeit konnte ich wieder einmal Schweizerdeutsch sprechen. Da wir uns sofort gut verstanden, gingen wir zusammen zu einem Restaurant mit Aussichtsterasse den Sonnenuntergang schauen. Ja da sah ich den Kilimandscharo zum ersten Mal. Nach Moshi war ich eigentlich nur gekommen um den „Kili“ einmal zu sehen und auch weil der Flughafen direkt daneben ist.
Da es mir nicht so wohl war, schonte ich mich noch ein wenig vor der Heimreise. Das Schweizer Paar verliess am nächsten Tag die Stadt und ich bekam neue Zimmernachbarn. Mit Abby und Adam aus Australien teilte ich danach das Zimmer. Da das Hostel auch ein Restaurant besass, assen wir zusammen dort. Während dem Essen lernten wir auch noch zwei Männer aus Holland kennen. Sie setzten sich zu uns und wir hatten eine nette Konversation. Beim Essen stellten wir fest, dass jeder von uns ein wenig angeschlagen war und hofften, dass wir uns nicht noch gegenseitig anstecken. Wir alle waren schon über zwei Monate in Afrika und jeder von uns spürte die Umstellung. Da ich meine Freundin überraschen wollte, ging mein Flug früher als ich ihr ursprünglich mitgeteilt hatte. Nach nur zwei Tagen in Moshi ging mein Flug nach Hause. Da mein Flug erst am Abend war, hatte ich noch Zeit um etwas anzuschauen. Die Holländer und ich gingen noch zum Markt. Die anderen zwei fühlten sich nicht wohl und blieben im Hostel. Zu dritt schlenderten wir durch den Markt und hatten ein Menge Spass. Die Leute waren sehr hilfsbereit und wir wurden in Ruhe gelassen. Nach einer gewissen Zeit musste ich zurück und machte mich auf den Weg zum Flughafen. Da meine Freundin von nichts wusste und ich sie nicht anlügen wollte, schrieb ich ihr als ich im Flieger war, „dass ich Schlafen gehen würde“. War auch nicht gelogen da ich im Flieger schlief. Ich schlief aber nicht sehr gut, ich war irgendwie sehr aufgeregt. Nach 2.5 Monaten ging es zurück in die Schweiz und sah meine Freundin endlich wieder..aber das musste ich mir zuerst noch verdienen. Nach 11 Stunden Direktflug durch die Nacht erreichte ich den Flughafen Zürich um 06.00 Uhr morgens. Als ich endlich mein schweres Gepäck hatte, ging es mit dem Zug nach Hause. Ich hatte noch fünf Kilogramm Ananas und zwei Mangos für meine Familie im Rucksack dabei. Zu Hause angekommen, wurde mein Rucksack umgeräumt. In der Zeit als ich in Afrika war, arbeitete meine Freundin auf einer Berghütte. Auf dem Weg zu ihr, besuchte ich zuerst meine Mutter bei der Arbeit. Danach ging es mit dem Auto zur Talstation, wo ich das letzte Verkehrsmittel, die Gondel nahm. Nach der Gondel war meine Freundin in der Entfernung von nur noch 1.5 Stunden wandern. Da es anfangs September geschneit hatte war der Kulturschock für mich komplett. 14 Stunden zuvor hatte ich noch fast 30 Grad und jetzt stampfte ich im Schnee herum. Nach soliden 1.5 Stunden wandern konnte ich endlich meine Freundin in den Arm nehmen und meine Reise war abgeschlossen.
Ich bedanke mich bei allen die mich während der Reise unterstützt haben. Auch wenn es nicht wie sonst eine längere Wanderung war, war es für mich eine gelungene Reise mit über 1000 neuen Eindrücken. Ich durfte wieder einiges über die
Welt, aber auch über mich lernen. Danke auch allen die meine Reise durch den Blog mitverfolgt haben.









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