Nach einer unruhigen Nacht waren wir froh, dass es weiter ging. Mir machte das Abendessen und Joness die Verdauung zu schaffen. Wir schliefen in einem Kajüten Bett, jedes Mal wenn ich mich oben bewegte, spürte es Joness unten. Nichts desto trotz war und ist immer noch die Motivation hoch. Wir verpflegten uns in der Küche im Hostel und waren um 04Uhr zuerst nicht alleine, ein paar Hostelgäste gingen ins Bett, als wir uns vorbereiteten. Um 05Uhr ging es dann für uns los, wir liefen zuerst 1,5 Stunden aus der Stadt hinaus. Auf dem Weg sahen wir den argentinischen «Walk of Fame» mit allen Olympischen Medaillensiegern. Heute startete nicht nur die letzte Etappe, wir hatten auch unser neues Equipment dabei. Joness tat sich am Anfang noch schwer mit den Wanderstöcken, kam dann aber auch immer besser rein.
Uns wurde viel Negatives über Rosario erzählt, wir hatten keinerlei Probleme in der Stadt und Rosario gefällt uns beiden sehr, es ist eine schöne Stadt und einen Ausflug wert. Joness und ich fielen mit unseren Wanderstöcken heute noch mehr auf als sonst. Die Leute hatten Gefallen daran und wir sind uns sicher, dass sie noch nie zuvor Wanderstöcke im Einsatz gesehen haben. Da wir am Morgen die Stadt verlassen hatten, hatten wir auch keine Probleme mit den Favelas. Wir liefen an einer Armensiedlung vorbei, aber es schliefen noch alle. Heute und die ganze Woche wird es richtig heiss. Heute war mit 36Grad der kühlste Tag der Woche, weswegen wir am Morgen bis Arroyo Seco durchliefen. Bis Arroyo Seco hatten wir 30km zurückgelegt und unsere Pause gemacht. Wir lagen zuerst im Park, da wurden wir von einem älteren Herr angesprochen der mehr über unsere Reise erfahren wollte. Als wir schon schliefen, kamen zwei «Hobby-Polizisten» vorbei und baten uns den Platz zu wechseln, da jemand angerufen hatten. Die zwei Beamten waren freundlich und zeigten uns einen Platz 20Meter weiter, wo wir ungestört schlafen durften.
Nach der Siesta ging es für uns sechs Kilometer weiter, wir spürten die Hitze. In Fighiera konnten wir einkaufen und wir zelten in einem Eukalyptuswald. Wenn wir noch zu viel Energie haben, können wir diese auf dem Spielplatz nebenan raus lassen. Wir liefen heute 37km. Am Morgen hatten wir beide noch Beschwerden, die sich durch den Tag aber zum Glück legten. Ich wollte nach der Pause nicht soviel laufen, da es noch ein langer Weg nach Buenos Aires ist. Unsere Körper fühlen sich super an und mit den Wanderstöcken fliegen wir förmlich. Wir freuen uns auf die neuen Matratzen und dass wir uns besser erholen können.









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