Tag 26: Encarnación-Posada (Arg)

Wir schliefen diese Nacht in einem Zimmer, da wir Gestern unser Zelt getrochnet und gereinigt haben. Am Morgen sagten beide «im Zelt schlafe ich besser». Wir wollen unbedingt zurück in die Natur und hoffen, dass es heute klappt. Wir sassen den ganzen Vormittag nur im Hostel rum und warteten auf die Dokumente. Ich schlief auf dem Tisch, unter dem Tisch und auf dem Balkon. Joness vertreibte sich die Zeit mit Videos schneiden und Esssen. Er ass am Morgen 3kg Wassermelone und seine geliebten Crackers. Joness bestellte noch seine Nährshakes, die wir zu unserem Frühstück essen, die Lieferungen ging sehr schnell und wir bekamen die Shakes noch bevor es los ging.

Plötzlich ging alles schnell, ein Bote brachte uns die gewünschten Dokumente, das Taxi wurde bestellt und los ging es. Da die Menschen von Paraguay nach Argentinien zum Einkaufen fahren, hatte es viel Verkehr. Wir benötigten 4 Stunden für 20km bis an die Grenze. Als wir an der Grenze waren, funktionierte nicht alles wie gewünscht, wir mussten ein Formular erneut ausfüllen. Danach waren alle Behörden zufrieden und wir bekamen unseren ersehnten Stempel. Dem Taxifahrer haben wir eine Adresse eines Hostels in Posada angegeben, wo er uns abgeladen hatte. Mithilfe des Nachbarn konnten wir dem Hostel anrufen, dass uns aber Ablehnen mussten, da es keinen Platz mehr für uns  hatten. Was wir nicht glauben, aber durch hinterfragen bekamen wir auch kein Zimmer. Da es schon spät geworden war, musste schnell etwas her. Zwei weitere Reisende standen plötzlich hinter uns und waren auch auf der Suche nach einem Zimmer. Luna und Emil sind zwei Argentinier die durchs Land reisen. Zusammen suchten wir nach einem Hotel. Die zwei hatten sehr  Probleme ihre schweren Gepäckstücke zu tragen, deshalb halfen Joness und ich beim tragen. Wir fanden ein Motel und nahmen ein vierer Zimmer um den Preis tief zu halten. Luna duschte und wir drei Männer, gingen zur Bank und kauften ein. Emil half mir noch eine Argentinische Simkarte zu kaufen, so dass wir überall Empfang haben und einen guten Service unseren Follower generieren können. Joness und ich assen im Zimmer und gingen bald mal ins Bett und die zwei Argentinier geniessten den Samstagabend. Emil sprühte sich mit Parfüm ein und Joness erinnert den Duft an seine Grossmutter.

Wir fühlten uns sofort wohl in Argentinien. Das Gras ist grüner und alles riecht besser, so fühlt es sich für uns an. Wir sind so euphorisch und überglücklich dass unsere geplante Route weiter gehen kann. Buenos Aires fühlt sich zum greifen nah, auch wenn es mehr als 1500km zum laufen sind.

Schreib einen Kommentar

0 Kommentare

Kommentar Schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert