Wie in der Nacht zuvor wurde es auch in dieser Nacht kühl und ich benötigte meinen Schlafsack. Nach dem Aufstehen baute ich alles wieder zurück und auch das Tarp, dass ich nicht gebraucht hatte, da der Regen ausblieb. Wie so üblich ging es mit dem roten Licht an meiner Stirnlampe los. Zu Beginn des Tages noch alles der Strasse entlang, doch das änderte sich bald und ich konnte wie in den letzten Tag neben der Strasse auf Naturwegen laufen. Das Brot, welches ich vom Restaurant erhalten hatte, gab mir die nötige Energie für einen guten Start. In den Wanderschuhen schwitzen meine Füsse bei diesen Temperaturen sehr stark, weshalb ich gestern Blasen an den Zehen bekommen habe, die ich mir aufgestochen habe. Aber ich spürte die Blasen noch immer, weshalb ich die Schuhe wechselte. Mit neuen Schuhen und frischen Socken ging es dann weiter. Ich teilte mein Proviant gut ein und erreichte bald einen Supermarkt. Als Belohnung gönnte ich mir ein Eis. In den vergangenen Wochen war ich zum Teil entkräftet oder angeschlagen, wenn ich einen Pausenort erreichte, nicht in diesem Fall. Pula erreichte ich ohne Probleme und mir ging es sehr gut. Geplant waren zehn Tage von Venedig nach Pula und ich erreichte die Hafenstadt in sieben Tagen. Das reservierte Hostel lag auf meinem Weg und ich erreichte es sehr schnell. Da ich um 11 Uhr bei der Unterkunft ankam, konnte ich noch nicht Einchecken aber zumindest meinen Rucksack dort lassen. Ohne meinen guten Freund (den Rucksack) besichtigte ich die Arena von Pula und schlenderte durch die Gassen. Mein Hunger machte sich bemerkbar und ich fand eine Imbissbude. Schnell kam ich mit den Leuten ins Gespräch und auch sie waren fasziniert von meiner Tour. Nach einem leckeren Eis lief ich in den Park und fand eine Parkbank im Schatten. Man sollte seine Routinen einhalten, darum schlief ich eine gute Stunde auf der Bank. Danach war es bereits Zeit zum Einchecken und ich lief zum Hostel. Im Zimmer angekommen wurde ich von einer Frau begrüsst, die im selben Zehn-Bett-Zimmer schlief. Ich duschte zuerst einmal und wusch meine Kleidung, später telefonierte ich mit meiner Familie.
Da ich noch ein paar Sachen für meine weitere Route benötigte, ging ich am Abend zu Decathlon in der Stadt. Auf dem Weg dorthin ass ich zu Abend. Da für mich jedes Gramm zählt, kaufte ich nur das ein, was ich auch wirklich wollte, 3 Utensilien. Eine neue Gaskartusche, da meine jetzige bald leer sein wird, ein Schloss, so dass ich meine Wertsachen in den Hostels verschliessen kann und eine Taucherbrille. Zurück in der Unterkunft ging ich ins Bett und schlief, da ich sehr müde war.









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