Tag 32: Ita-ibate-Yahapé

Am 32. Tag unserer Wanderung verlief der Morgen gemäss Routine. Wir rechnen mit 30 Mückenstichen pro Tag, heute Morgen gab es sogar 50 Stiche für jeden. Deshalb gingen wir sehr schnell los. Joness  flog wiedermal mit der Drohne und ihm gelangen wundervolle Aufnahmen. Er musste dabei darauf achten, dass ihm kein Vogel in die Drohne fliegt und auch, dass nicht ein Lastwagen zu nahe kommt, da wir immer noch neben der Strasse laufen.

Beim «Cruz del Peregrino» machten die zwei Nomaden eine Pause und konnten ihr Wasser beim Fluss auffüllen. Das Kreuz ist eine kleine Gedenkstätte an die Pilgerer in Argentinien, das den beiden sehr gefiel.

Als ich durch das Gras lief, hörte ich plötzlich ein Geräusch. Als ich nachschaute, bewegte sich eine 1.2m lange Schlange weg von uns. Ich machte sofort einen Schritt zur Seite, da ich die Schlange nicht sah. Diese hatte aber auch Glück, dass ich nicht auf sie getreten bin. Da Joness und ich sehr schnell unterwegs wahren, liefen wir die 32km bis nach Yahapé am Vormittag durch.

Der Sandstrand von Yahapé war unser Tagesziel. Auf dem Weg dorthin, kamen wir an einem Supermarkt vorbei und Joness kaufte genügend ein, da die Lebensmittel bis Morgen oder sogar Sonntag (Tag 34) reichen müssen. Nach dem Wocheneinkauf ging es zum Strand und zum verdienten Feierabend am Rio Paraná. Am Strand angekommen stellten wir fest, dass wir nicht alleine sind und es ein Campingplatz war. Wir gingen zur Chefin des Platzes und fragten nach dem Preis. Da die Geldautomaten in Posada nicht ausreichend Geld hatten und wir in Ituzaingó im Nachhinein zu wenig Geld abgehoben hatten, hatten wir jetzt nicht ausreichend Geld für den Campingplatz. Wir werden unser letztes Geld noch für morgen brauchen, um Nahrung zu kaufen, bevor es in Itatí wieder an einen Geldautomaten geht. Wir konnten aushandeln, dass wir unsere Siesta am Campingplatz machen dürfen und unsere Sachen waschen konnten. Zu früh gefreut mit dem Feierabend. Während der Siesta kamen zwei Knaben zu uns denen unsere Tattoos gefielen, es ist hier nicht üblich das Leute den ganzen Rücken oder noch mehr tätowiert haben. Die Knaben badeten am Fluss und kamen immer wieder zu uns, um unsere Tattoos anzusehen und zu sprechen.

Nach der Siesta ging es noch 3km weiter und neben der Strasse an einem Waldstück fanden wir einen Platz für unser Camp. Wir werden sehr experimentierfreudig mit unseren Nachtessen, heute gab es Nudeln mit roter Beere. Das Rezept kommt in unsere Top 3, aller Nudelnrezepte.

Als ich unser Tagebuch schrieb, war Joness beim Sonnenuntergang. Was Joness zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass ein Frosch ein paar Meter neben uns wohnt und Geräusche wie ein Eber von sich gibt und das sehr laut. Ich bin gespannt auf die Reaktion von Joness.

Mein Highlight des Tages, ich kann um 19:30 Uhr schlafen gehen. Also Buenas noches

Schreib einen Kommentar

0 Kommentare

Kommentar Schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert