Tag 53: Calchaquí Heiligabend

Nach einer Erholsamen Nacht, sah tatsächlich die Welt anders aus und wir waren zufrieden. Die sehr schönen Kommentare auf dem Blog haben uns zusätzlich aufgemuntert, Danke!

Auf dem Weg zum Einkaufen, sahen wir unseren Freund an der Rezeption. Seine Unfreundliche Art brachte unser Blut sofort zum Kochen. Wir bezahlten die erste Nacht bei ihm und hörten kein Danke oder sonst etwas freundliches. Joness und ich gingen aus dem Hotel raus und sahen unseren wirklichen Freund Marcelo auf der anderen Strassenseite. Wir liefen zu ihm und sprachen mit Marcelo. Er zeigte uns die Lokalitäten und wir liessen ihn auf unseren Flaggen unterschreiben. Er ist auch ein wichtiger Teil unserer Reise geworden. Nach dem Einkauf gingen wir in ein Tankstellenkaffee, um zu arbeiten. Das Internet war genügend und der Hotelbesitzer war immer noch unser Gesprächsthema Nummer 1. Wir kamen auf die glorreiche Idee, zu ihm ins 4Stern Hotel in die Lobby zu sitzen, da dort das Internet ausgezeichnet ist. Auf dem Weg dorthin liefen wir an einer Gruppe vorbei die im Schatten ihre Siesta vollzog. Die Gruppe winkte uns zwei Caminandos zu sich. Dort angekommen wurde uns Fleisch und Wein entgegen gestreckt. Joness probierte den Wein aber das mit dem Fleisch liessen wir sein. Ein Mann flüsterte schockiert noch «Vegeratians». Wahrscheinlich sind wir auch die ersten Vegetarier die der Mann gesehen hat. Joness und ich hatten eine Fiesta mit den Jungs und die waren sehr unterhaltsam. Die Männer luden uns für den Abend an das Fest im Park ein, worauf wir uns freuten.

Nach dem wir neue Kontakte knüpften, marschierten wir ins Hotel ein und natürlich stand unser Freund da. Perplext sah er uns an und fragte «Was wir Hier zu suchen haben?» Wir kamen mit unserer Diskussion nicht weit und der Mann, forderte uns auf sein Hotel zu verlassen und dass wir «Hier» nichts zu suchen haben. Wir liefen zurück zum Tankstellenkaffee und uns wurde klar, dass unsere Kleidung ihm nicht gefiel und uns deshalb diskriminiert. Im Kaffee arbeiteten wir bis am Abend und gingen dann zurück zum Hotel. Ein Mann mit dem wir sprachen erzählte uns, dass es ein weiteres Hotel gibt und gab uns die Telefonnummer. Ich rief an und die Frau vom Hotel sagte mir, wir können sofort bei ihr Einchecken. Ich sagte Joness bescheid und wir packten unsere Sachen und brachen auf. Glücklicherweise war der Hotelbesitzer im Hotel und ich konnte ihm den Schlüssel in die Hand drücken. Natürlich wollte er noch Geld und ich sagte ihm, da wir aber keine weitere Nacht im Hotel Colon schliefen, sagte ich ihm dass wir nicht zu bezahlen haben. Es gab keine grosse Diskussion, da der Mann uns nicht mehr wollte und wir konnten gehen. Beim reservierten Hotel angekommen,  sagte die Frau das es doch nicht geht. Joness und ich verstanden zuerst die Welt nicht mehr. Wir probierten noch alles, das wir doch ein Zimmer bekommen, es nützte aber nichts. Wie Josef und Maria waren wir am 24. Dezember auf der Suche nach einer Unterkunft. Wir liefen zum Restaurant von Marcelo und dort im Garten, hatten wir ein Dach über dem Kopf, Internet und Dank unseren Rucksäcken hatten wir alles dabei was wir brauchten. Als wir auf unseren Matratzen am Boden lagen und etwas assen, waren wir so glücklich, da wir nicht mehr brauchten. Wir versuchten ein wenig zu schlafen als die Polizei auftauchte. Irgendjemand hatte die Polizei angerufen, da zwei «Vagabundos» im Park am Boden schliefen. Die Polizei war so lieb und brachte uns an eine Tankstelle wo wir uns waschen konnten und einen gedeckten Schlafplatz hatten. Da ihm Park die Weihnachtsparty stieg, hatten die Polizisten Angst, dass uns etwas gestohlen werden könnte.

Bei der Tankstelle angekommen bedankten wir uns für die Verschiebung und wir waren sehr glücklich mit unserem neuen Schlafplatz. Da wir auch noch an das Fest wollten, schliefen wir ein wenig bei unserem neuen Schlafplatz. Um 02Uhr liefen wir dann in den Park. Im Nachhinein hätten wir noch länger schlafen können, da die Party erst um 03Uhr richtig abging. Die Polizisten unsere Freunde suchten uns noch auf der Party um uns ein Paket mit Lebensmitteln zu überreichen. Die Herren Polizisten waren unsere Samariter in Not. In dem Paket hatte es: einen Sekt, Brot, Panetone und Fleisch. Das Fleisch verfütterten wir auf dem Heimweg an den Hunden.

Das Weihnachtsfest war sehr toll. Jede Gruppe nahm eine Kühlbox gefühlt mit Getränken mit, die Kühlboxen waren auch der Mittelpunkt der Gruppen. Wir lernten lustige Typen kennen und hatten unseren Spass auf der Party. Natürlich fielen wir zwei auch auf und wir waren auch die einzigen Europäer. Um 05Uhr waren wir so müde, dass wir zu unserem Schlafplatz zurück liefen und uns dann schlafen legten.

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