Auch wenn wir nicht liefen, klingelte der Wecker um 0500 Uhr und wir gingen auf eine kleine Wanderung auf den Cerro Yaguaron. Es war bewölkt, darum sahen wir den Sonnenuntergang nicht, es hat sich für uns trotzdem gelohnt. Der Hund war immer noch ein grosses Thema, aber wir entschieden uns, den Hund nicht zu kaufen. Solche Gespräche gehen immer gut, wenn man auf einem Hügel sitzt und auf die Stadt hinunter sieht. Der Cerro Yaguaron ist eine Pilgerstädte für die Leute hier und wir verstehen die Geschichte immer mehr. Wir genossen unseren Pausentag, reinigten unsere Kleidung und Rucksäcke. Am Nachmittag nutzte jeder die Zeit wie er wollte, Joness telefonierte mit der Familie und bearbeitete Videos. Ich fing an zu stricken und telefonierte auch noch mit der Familie.
Der Herr von der Unterkunft (welcher wir nochmals nach dem Namen fragen sollten) schenkte uns eine Übernachtung und will uns Morgen eine Führung durch die Stadt machen. Wir nahmen sein Angebot an, obwohl wir beide weiter laufen wollten. Am Abend kochten wir auf einem kleinen Holzoffen, unsere Nachbarn José und Bruno haben wir noch kennenlernen dürfen. José war den ganzen Tag schon am Trinken und bot uns auch allerlei Getränke an. Wir gaben unseren neuen Freunden Essen, das wir gekocht hatten. Plötzlich entstand noch eine Fiesta, aber wir mussten José zurück halten, da er fast ins Feuer fiel. Als José und Bruno gingen, kam der Herr von der Unterkunft und wir hatten noch ein tiefgründiges Gespräch. Am Schluss des Tages hatten wir noch einen kleinen Zoo in unserem Badezimmer, mit einem Skorpion und einer Kakerlake. Nicht unsere Lieblingstiere, aber lieber im Badezimmer als im Bett.
Wir freuen uns auf die morgige Tour, da wir viel über die Geschichte lernen können. Das Weiterlaufen müssen wir um einen Tag nach hinten schieben.














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