Es regnete die ganze Nacht immer wieder, aber auch das konnte unsere Laune nicht dämpfen. Bei Nässe räumten wir das Camp zusammen, assen unser Frühstück, dass diesen morgen aus Cracker und Shake bestand. Wir waren froh, war das Wetter nicht heisser da wir nicht mehr viel Nahrung übrig hatten. Wir liefen durch den Nebel und ziemlich am Anfang kam ein Abstieg. Es waren keine hundert Höhen eher, aber für Paraguay waren wir von einem Hügel runter gekommen. Unten angekommen ging es mehrere Kilometer Kuhweiden vorbei, manche Kühe rannten von uns weg, andere folgten uns. In Südamerika gab es gar keine Kühe, die wurden durch die Kollonien mitgebracht. Man sieht auch immer wieder Swiss Braunvieh oder Friburger Kühe. Wir werden immer schneller und unser Körper gewöhnt sich immer mehr ans Laufen.
Wir wechseln uns immer ab mit Einkaufen, jemand kauft ein und die andere Person, bleibt drauße bei den Rucksäcken. Die Person die vor dem Geschäft wartet, kommt immer ins Gespräch mit den Leuten und Joness sein Spanisch wird auch immer besser. Die 28 Kilometer nach Yaguaron erledtigten wird mit Pausen in 6.5 Stunden, was wirklich schnell ist. Joness konnte gar nicht begreifen, dass wir schon fertig waren. Piribebuy wo wir gestern waren und Yaguaron sind bekannt für die Kirchen, welche die Kolonien erbaut hatten. Die Kirche in Yaguaron hat uns beide begeistert, ich weiß was ich über die Kirche in Piribebuy gesagt habe, aber die Kirche heute, in Yaguaron ist nochmals ein Stück aufwendiger. Alle Figuren und Skulpturen wurden von den Ureinwohner (Guarani) geschnitzt. Wir bekamen noch eine kleine Führung von den Sakristanen. Nach der Kirche gingen wir in Richtung Unterkunft. Für das Wochenende haben wir uns eine Hüte die aussieht wie ein Termitenhügel gebucht. Auf dem Weg kamen wir an einer Tierhandlung vorbei, ein kleiner Welpe und zwei Kätzchen waren dort in einem Käfig. Der Welpe hatte sofort unser Herz erobert, wir wissen es macht keinen Sinn ein Hund in Südamerika zu kaufen, aber wir malten uns trotzdem eine Reise mit einem Hund aus. Ohne Hund ging es zum Termitenhügel, wir waren um 1300 Uhr bei der Unterkunft aber abgemacht war 1500, also packten wir die Matten aus und schliefen.
Wir wissen den Namen gar nicht, aber können morgen noch fragen. Der Herr von der Unterkunft weckte uns beim Mittagsschlaf und zeigte uns alles. Es war auch auf den ersten Moment ein freundlicher Herr und wir verstehen uns gut. Am Nachmittag trockneten unser Zelt und genossen das WLAN und dass wir Kontakt mit Freunden und Familie halten konnten. Nach dem Abendessen ging es bald mal ins Bett aber der Welpe ging uns nicht mehr aus dem Kopf.
Tag 5 war ein schöner Tag mit vielen Wegen im Wald. Wir konnten uns nie denken, dass Kühe und Palmen zusammenpassen würden, aber seit heute wissen wir, dass passt sehr gut zusammen.















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