Das Hostel in Dar es Saalam ist auf einem sehr hohen Niveau. Zum ersten Mal sah ich in Tansania viele andere Reisende in einem Hostel. Ich wusste bereits, dass ich am nächsten Tag nach Mafia Island gehen möchte. Nur fehlten mir noch Informationen, zum Beispiel wie ich am einfachsten zum Fähre Terminal komme. Ich fragte zuerst das Servicepersonal, die konnten jedoch meine Fragen nicht beantworten. Sie schickten mich zum Chef des Hostels – endlich wurden meine Fragen beantwortet und ich hatte einen Plan für Morgen. Den Rest des Abends verbrachte ich beim Austauschen mit anderen Reisenden. Die meisten Reisenden in Tansania besichtigen fast lediglich Sansibar und machen noch eine Safari. Die Mehrheit der anderen Reisenden hier im Hostel waren in etwa solche. Die meisten haben keine Ahnung wie wunderschön der Rest des Landes ist. Nach dem Frühstück im Hostel machte ich mich dann auf den Weg nach Mafia Island. Da mich ein heftiger Platzregen überraschte, nahm ich ein Taxi anstelle eines „Boda“. Mit der App Bolt, kann man günstige Taxis in Tansania buchen. Für gerade mal 8 Franken fuhr ich danach 50 Minuten zur vermeintlichen Busstation. Dort wurde mir dann aber mitgeteilt, dass die Busse zum Fährterminal nicht hier sondern bei der 20km entfernten Busstation fahren. Da mein vorheriges Taxi schon wieder weg war, nahm ich ein Motorradtaxi und fuhr zur nächsten Busstation. Ich hatte ein gutes Timing, da das Dalla-Dalla (Örtliche Busse) nach Nyamsati bald losfahren wollte. Ich kaufte mein Ticket, mein Rucksack wurde aufs Dach gebunden, noch kurz auf die Toilette und los gings. Im Bus lernte ich ein Französisches Pärchen kennen, das auch auf dem Weg nach Mafia Island war. Bei den Dalla-Dalla, besagt es die Regel: „Erst wenn die Türen nichtmehr zu gehen, ist der Bus voll!“ Auch wenn ich ein Sitzplatz hatte, hätte ich gerne mit einem Stehplatz getauscht. Ich sass zu hinterst in einer Reihe mit fünf Sitzplätzen in der Mitte. Wir sassen alle so eingequetscht, dass sich unsere Schultern überlappten. In etwa der Hälfte der Fahrt schliefen meine Beine und Gesäss ein. Nach vier Stunden erreichten wir Nyamsati, wo uns dann Shabani empfing. Am Abend zuvor fand ich im Internet bei der Recherche seine Nummer und er war so freundlich und half bei der Ankunft in Nyamsati. Er zeigte uns wo wir unsere Fährentickets kaufen konnten. Danach gingen wir noch zusammen Mittagessen, wo wir auch zwei weitere Franzosen auf dem Weg zur Insel trafen. Mit meinen neuen vier französischen Freunden, begab ich mich auf die Fähre Richtung Mafia Island. Uns wurde gesagt, dass die Fähre circa vier Stunden brauchen wird, sie braucht dann aber sieben Stunden und nicht vier. Es windete stark was zur Verspätung führte. Während der langen Fahrt schlief ich auf dem Deck und ass Chips Mayai. Da ich fast nie Probleme mit meinem Magen hatte, dachte ich es wäre okay Chips Mayai zu essen, das stellte sich jedoch noch anders heraus… Mitten in der Nacht erreichten wir den Hafen von Mafia Island. Das eine Pärchen (Emmanuel und Ariane) war in den Flitterwochen und wurde daher abgeholt. Auguste, Maria und ich hatten dasselbe Hostel gebucht, weshalb wir zusammen dorthin liefen. Bei der Unterkunft angekommen wurden wir von dem Besitzer noch herzlich begrüsst. Ein wenig später wollte er aber schon unser Geld sehen. Die Unterkunft machte einen guten Eindruck und war zudem günstig, dass der Besitzer daher das Geld sehr gern hatte, war dann okay.
Moshi 27.08- 29.08.2023
Nach angenehmen 11 Stunden Busfahrt war ich an meiner letzten Destination angekommen. Arusha und Moshi sind wahrscheinlich die touristischsten Städte auf dem Festland, da die Touristen meisten hier landen. Ich lief den Weg zum Hostel, da ich nach 11 Stunden doch schon...









spannend geschrieben