Iringa 30.07- 02.08.2023

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30.07.2023

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Da ich spät ins Bett kam, war ich am Morgen noch sehr müde. Ich war aber froh, dass ich es noch nach Iringa geschafft hatte und nicht noch eine Nacht in der Hauptstadt übernachten musste. An meinem ersten Tag in Iringa ging ich es ruhig an und lief ein wenig durch die Stadt. Schnell merkte ich den Unterschied zu den vorherigen Städten, die Einwohner von Iringa sind sehr freundlich und noch zuvorkommender. Mein erster Eindruck war sehr angenehm. Da sich ein grosser Nationalpark in der Nähe befindet, sind die Einwohner an Touristen gewöhnt. Da die Stadt aber kleiner ist als andere, denke ich, gibt es diese angenehme Stimmung hier. Am Abend lief ich noch zu einem Aussichtspunkt und sah mir den Sonnenuntergang an. In der Nacht hatte ich dann plötzlich Magenkrämpfe und am nächsten Morgen noch Durchfall. Ich weiss nicht von wo die Probleme kamen, vielleicht von der Wärme oder von der Reiserei. An diesem Tag gönnte ich daraufhin meinem Körper Ruhe und verliess mein Zimmer nur ein paarmal. An meinem dritten und letzten Tag in Iringa liess ich es nochmals gemütlich angehen. Ich kaufte mein Busticket für den nächsten Tag und ass in der Stadt. So wie an meinem ersten Abend schaute ich mir nochmal den Sonnenuntergang auf einem Hügel an. Während dem Sonnenuntergang, genoss ich nochmals den wunderschönen Moment und war dankbar für diese Reise. Es war schade, dass ich die Stadt nicht in vollen Zügen geniessen konnte. Manchmal fühlt man sich nicht wohl beim Reisen und man muss sich und seinem Körper Ruhe gönnen. Da ich die Tauchausbildung in Sansibar buchte, musste ich weiter ziehen. Am nächsten Morgen ging es wieder früh los, ich musste um 04.45 Uhr bei der Busstation sein. Beim Verlassen des Hostels versuchte ich so leise wie möglich zu sein. An der Busstation angekommen, lief alles nach Plan, ich gab meinen Rucksack ab und setzte mich auf meinen Sitzplatz. Bei dieser Fahrt war ich nicht der einzige „Mzungu“ sechs Italiener/innen stiegen auch in den Bus ein. Während der Pause sprach ich mit ihnen, sie alle waren Missionare und von der Kirche aus in Tansania. Ich traf während meiner Reise viele Missionare. Normalerweise schlief ich immer während den Busfahrten, aber bei dieser hier nicht. Da wir in der Nähe eines Nationalparks durch fuhren sah ich: Paviane, Zebras, Impalas und Antilopen. Nicht immer sieht man Tiere, wenn man durchs Land fährt aber auf dieser Strecke sah ich welche. Nach insgesamt 10 Stunden im Bus erreichten wir die grösste Stadt in Tansania, Dar es Saalam. Als ich den Bus verliess, wollten mir schonwieder Leute ein Taxi oder ein anderes überteuertes Transportmittel andrehen. Ich lief zu einem „Piki-Piki“ welche aber an der Ostküste „Boda“ heissen und machte einen guten Deal mit einem Fahrer aus. Der „Boda-Fahrer“ fuhr mich zu meinem reservierten Hostel.

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