Den ersten Tag auf der Insel verbrachten wir noch separat. Da ich in der Nacht Magenkrämpfe hatte, machte ich mir einen ruhigen Tag. Dafür wusste ich jetzt endlich was die wiederkehrenden Magenkrämpfe auslöst. Ich hatte in letzter Zeit zu viele Eier gegessen und mein Körper verträgt Eier nicht so gut. Dies kam mir noch in den Sinn..
Maria, Auguste und ich trafen später noch Emmanuel und Ariane. Weil es günstiger kommt, hatten wir zusammen zwei Touren als Gruppe gebucht. Wir buchten eine Walhai-tour und eine Bootstour mit Schnorcheln.
Wegen den Walhaien bin ich nach Mafia Island gekommen. Deswegen war es ein grosser Wunsch von mir eine Tour zu machen. Das aber die Saison dieser riesen Fische nicht jetzt sondern von Oktober bis Mai ist und man dann 60 Walhaie am Tag sehen kann, sagte uns niemand. Die Walhai Tour war okay, wir sahen aber keine Tiere und zahlten dennoch 40 Dollar. Das war schade.
Zum Schnorcheln legten wir trotzdem einen Stopp im indischen Ozean ein. Für mich war es das erste Mal Schnorcheln. Die Strömung war sehr stark und wir drifteten sehr schnell vom Boot weg, welches uns dann wieder einsammelte.
Die Tour am nächsten Tag, war um einiges besser, wir besichtigten die Chole Inseln. Der erste Stopp, war die „Blaue Lagune“ die ihrem Namen gerechtfertigt ist. Weiter besuchten wir zwei Riffe zum Schnorcheln. Die Riffs im Indischen Ozean waren wunderschön und es hat sich echt gelohnt. Mittlerweile kam ich mit dem Material gut zurecht und konnte von mir sagen, ich kann schnorcheln.
Maria, Auguste und ich unternahmen viel miteinander. Zwei Abende sassen wir am Strand und betrachteten den Sonnenuntergang oder wir waren zusammen Essen. Mafia Insel ist nicht so bekannt, deswegen auch nicht so touristisch wie Sansibar. Bei den Einheimischen haben wir nie mehr als 2000 Schilling (-.80 Rappen) für das Essen bezahlt. Ich glaube, dass wird sich in Sansibar ändern.
Die Leute sind sich nicht viele Reisende auf der Insel gewöhnt. Man wird schon viel in Ruhe gelassen, aber es kam ein paar mal vor, dass wir nach Geld gefragt wurden. Eines Abends sind wir zu dritt nach Hause gelaufen und mehrere Kinder haben uns hinterher gerufen: „Mzungu give me my money“ (Reisender gib mir mein Geld). Wir waren uns diese Situation schon gewöhnt und haben den Spiess umgedreht und die Kinder auch nach Geld für uns gefragt. Das sorgt immer für Verwirrung und wir konnten dann gehen.
Es war toll während diesen vier Tagen mit einer tollen Truppe etwas unternommen haben zu können. Da Maria und Auguste schon länger durch Tansania reisten, konnten wir uns über viel Austauschen und machten auch die gleichen oder ähnliche Erfahrungen.
Alleine genoss ich meinen letzten Tag auf der Insel. Ich kaufte mir das Fähreticket zurück nach Nyamsati und schlenderte im Dorf herum. Ich ass bei den Einheimischen und genoss nochmals die Zeit auf der Insel.









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