HAPPY BIRTHDAY – BUON COMPLEANNO!
Die Nacht wurde mühsam - zuerst konnte ich nicht schlafen, als ich dann doch endlich schlief, erwischte mich der Regen und ich musste den Platz wechseln. Also stand ich mitten in der Nacht mit meinen Sachen mitten in der Tankstelle und versuchte alles trocken zu halten. Ich legte mich dann auf ein trockenes Stück und freute mich, wenn es weiter ging. Der erlösende Wecker klingelte und ich konnte die letzten 20km Richtung Venedig in Angriff nehmen.
Das Unwetter war durch und ich konnte bei trocknem Wetter starten. Zum Frühstück genehmigte ich mir ein fettiges Stück Pizza, welches ich später noch bereuen sollte. Trotz der schlechten Nacht kam ich anfangs gut los, spürte aber meinen Magen. Deshalb ass ich immer mal wieder Früchte, um meinem Körper Vitamine zu geben. Doch dieses fettige Stück Pizza lag mir so quer im Magen, dass ich Bauchschmerzen bekam. Nach einem Drittel kam die Müdigkeit, da ich fast nichts schlief in der Nacht. Mein Körper konnte die Pizza verdauen und ich spürte die Energie. Nach einem holprigen Anfang erreichte ich Venedig. Ich hatte ein Bett in einem Hostel reserviert. Auf dem Weg dorthin lief ich durch den Bahnhof von Venedig und sah viele Leute mit riesigen Rucksäcken. Wenn man mit dem Zug reist, ist das Gewicht des Gepäcks anscheinend egal. Es war ein komisches Gefühl für mich durch den Bahnhof zu gehen - ich sah all diese Zugreisenden und da war ich der zu Fuss von zu Hause nach Venedig lief, ein komplett anderes Reisen.
Im Hostel angekommen legte ich meinen Rucksack ab und checkte ein. Das Zimmer durfte ich erst später beziehen. Da aber die Rezeptionistin in meinem Reisedokument gesehen hatte, dass ich heute Geburtstag hatte, spendierte sie mir ein Frühstück. Beim Frühstücken lernte ich einige Gäste kennen und hatte gute Konversationen. Bis zum Zimmerbezug verbrachte ich die Zeit für mich und ruhte mich aus. Nach dem Mittagessen ging es ins Zimmer, wo ich sofort die Dusche ausprobierte und danach schlief. Ich war in einem Acht-Bett-Zimmer gelandet und lernte drei liebenswerte Franzosen kennen, mit denen ich einen schönen Abend verbrachte und so meinen Geburtstag geniessen konnte.













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