Am erste Pausentag in Venedig erwachte ich schon früh im Hostelzimmer, da meine innere Uhr wie gewohnt früh los wollte. Ich arbeitete ein bisschen an diesem Blog, frühstückte im Hostel und lernte bereits einige Leute kennen, die in Europa reisen. Nach meinem Frühstück waren die neuen Freunde aus Frankreich ebenfalls erwacht und wir gingen zusammen Venedig anschauen. Da wir bereits etwas spät waren, war der Bus bereits überfüllt, wir stopften uns dazu. Nach einer Viertelstunde im stickigen Bus staunte ich nicht schlecht als ich zum ersten Mal Venedig sah und war begeistert. Auf unserer Tour standen die Inseln Murano und Burano. In den Booten, welche als Öffentliche Verkehrsmittel in Venedig zählen, gelangten wir zu den Nachbarinseln. Murano ist bekannt für die Glasbläserei und die schönen Gassen, es ist ähnlich wie die Hauptinsel aber mit speziellem Charme. Burano sticht mit den farbigen Häusern hervor, welche gerne als Fotomotiv verwendet werden.
Wir waren natürlich nicht die einzigen auf den Inseln und durch die vielen Leute waren wir schnell sehr geschafft vom Besuch der Inseln, natürlich alberten wir auch herum und hatten viel Spass. Am Abend assen wir lecker zusammen und genossen die Party im Hostel.
Am Sonntag, meinem zweiten Pausentag in Venedig, besuchte ich die Hauptinsel alleine. Anders als gestern reiste ich heute per Bahn in die Stadt, das ist 10 Cent günstiger, direkter und schneller als der Bus. Ich startete sehr früh um die Menschenmasse zu meiden. Um halb acht morgens erreichte ich den «Piazza San Marco» und konnte frei auf dem Platz herum laufen, mein Plan hatte funktioniert. Ich besuchte die wichtigsten Orte und was ich sehen wollte. Per Zufall schloss ich mich für kurze Zeit einer Asiatischen Reisegruppe an, welche ich nach zehn Minuten wieder verliess, da ich nichts verstand.
In der Stadt telefonierte ich mit meiner Familie und als die Menschenmassen erschienen, begab ich mich zurück ins Hostel. Meine Freunde traf ich dort, wir gingen zusammen in ein Restaurant, wo wir alle sehr gut, aber zu viel assen. Den Nachmittag verbrachte ich im Zimmer, erholte mich und bereitete mich auf die nächsten Etappen vor.
Venedig gefiel mir sehr gut und entgegen meine Befürchtungen stinkt es nicht. In diesen zwei Tagen ass ich sechs (!) Tiramisu und mich für meine Weiterreise stärken.






















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