Nach einer kühlen und von Mosquitos geplagten Nacht, standen wir um 0500 Uhr auf. Bei der Morgenroutine merkten wir dass die Energie fehlte. Die Mosquitos stachen uns durchs Zelt und den Seidenschlafsack. Wir räumten unser Camp zusammen und assen unser Frühstück. Wir freuten uns auf den zweiten Tag und dass wir beim Lago Ypacaraí vorbei kommen. Nach ein paar Kilometer spürten wir den ersten Tag in den Knochen und dass die Energie fehlt, weil wir müde waren nach der anstrengenden Nacht. Das gute ist, dass Tankstellenshops in Paraguay auch immer Toiletten haben, so konnten wir unser Geschäft auf einer Toilette verrichten. Nach dem der Darm entleert war, ging es wieder besser vorwärts. Am Strassenrand hatte es immer wieder Verkaufsstände mit Erdbeeren. Wir beugten bei einem Stand ein und kauften Erdbeeren, wir sind uns nicht sicher, ob wir zuviel bezahlt haben und die Erdbeeren bei den nächsten Ständen sahen dann auch noch besser aus. Wir haben die Erdbeeren schon gekauft und probierten sie zu geniessen. Nach 13 Kilometer kamen wir an den Lago und machten unter einem Unterstand, mit Schilfdach die Siesta. Wir schliefen, assen und flogen mit der Drohne. Nach 1500 Uhr wurde es wieder bewölkt und wir beschlossen wieder aufzubrechen. Nach der Siesta kamen wir gut vorwärts und hatten wieder Energie. An den Verkaufsständen an der Strasse kauften wir immer wieder Proviant und vorallem Wasser. Bei einem Laden fanden wir noch Toilettenpapier, es war ein schönes Gefühl zu wissen, dass wir überall den Darm entleeren können wo es uns gelüstet. Auf den Kartenapps fanden wir ein gutes Plätzchen, was sich in Wahrheit als Sackgasse herausstellte. So machten wir wieder mehr Meter, als gedacht. Wir fragten immer wieder bei den Leuten ob wir unser Zelt bei Ihnen aufstellen dürfen. Dann nach 26 absolvierten Kilometer, durften wir bei einer jungen Familie unser Zelt auf Ihrem Grundstück, abseits der Strasse aufstellen. Wir kochten unser Anendmal, es gab Nudeln mit Tomaten und anschließend begebten wir uns ins Zelt.
Der zweite Tag zeigte uns schon dass, es auch tiefs gibt und nicht wie am Vortag nur hochs. Uns gefällt es, dass die Leute und winken und hupen, dass ist immer ein Energieboost.

















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