Tag 33 Olib- Ist

Das Rauschen des Meeres war sehr entspannend und ich schlief sehr gut. Doch der Wind bliess sehr kalt und ich kroch immer tiefer in meinen Schlafsack. Pünktlich zum Sonnenaufgang erwachte ich und genoss dieses Naturspektakel von meinem Zelt aus. Auch meine Begleitung war schon wach. Marc erarbeitete einen Routenplan, wie wir über verschiedene Inseln ans Festland kommen. Ich muss zugeben, zuerst störte es mich als ich hörte, dass wir erst in drei Tagen wieder eine grössere Etappe wandern werden. Mit der Zeit erkannte ich, dass das eine Chance war, verschiedene Inseln zu sehen und mir Zeit zu nehmen, war mir gelegen kam. Marc legte alles vor seinem Rucksack aus und bat mich, ihm zu helfen, seinen Rucksack leichter zu machen. Da ich sehr minimalistisch unterwegs bin und mein Kollege mehr Extras dabeihatte, wurde das sehr unterhaltsam. Schlussendlich wurden wir uns einig und Marc hatte eine Einkaufstüte voll mit Gegenständen und Kleidung, welche er nach Hause schicken wollte.

Ich verstehe mich sehr gut mit meinem neuen Freund, auch das Mittagessen, Nudeln mit Thunfisch und gebratenes Gemüse, wurde ein Schmaus. Während dem Essen trafen wir eine liebe Familie aus Deutschland, die sehr interessiert an unseren Geschichten waren.

Nach dem Festmahl liefen wir zurück zum Hafen, genossen dort die Zeit und assen etwas, bis die Fähre zur nächsten Insel Ist fuhr. Die Fährenfahrten waren für den 42-jährigen Marc und mich immer ein Highlight. Da wir mit den Autofahrern fuhren und auf dem Deck die beste Aussicht hatten, machten wir während den Überfahrten auch immer neue Bekanntschaften. In der Dunkelheit legte die Fähre im Hafen von Ist an, wir liefen 400m quer über die Insel und fanden bei einer verlassenen Strandbar den perfekten Schlafplatz. Da es bereits wieder spät war, machten wir uns sofort bettfertig.

Tag 80 Esenyurt- Istanbul

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Tag 79 Fevzipaşa- Esenyurt

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Tag 77 Edirne- Yenibedir

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