In der Nacht aktualisierten wir immer wieder die Wetterapp, da Gewitter gemeldet war und wir kein Dach über dem Kopf hatten, dafür bequem auf Kunstrasen schliefen. Mehrere Mücken besuchten uns in unseren Schlafsäcken, aber diese Mücken hier sind sehr harmlos und die Stiche schmerzten nicht. Um 2 Uhr in der Nacht bemerkte ich Regentropfen und weckte meinen Kumpanen, doch der Schauer blieb aus und wir schliefen weiter. Um 6 Uhr war es doch so weit, das Gewitter war nahe und Marc weckte mich. Bei unserer Strandbar hatte es einen kleinen überdeckten Platz, wo wir uns verschanzten. Unser Unterstand hielt und wir blieben trocken. Während das Gewitter über uns war, kochten wir Wasser für Kaffee und Tee und frühstückten.
Den Rest des Tages verbrachten wir badend und gemütlich am Strand. Beide waren jedoch ein wenig unglücklich, dass noch zwei Inseln vor uns lagen, wo wir nicht viel machen können, bevor wir wieder laufen dürfen. Deshalb änderten wir unseren Plan und fuhren am Abend mit der Fähre nach Zadar um von dort mit dem Katamaran zur letzten Insel Uglijan auf unserem Plan zu gelangen. Ein Katamaran ist schneller, aber man sitzt wie in einem Flugzeug und kann nicht auf dem Deck platznehmen.
Bei unserer Ankunft in Uglijan ging bereits die Sonne unter und wir suchten sofort einen Platz für die Nacht. Fernab vom Hafen und der Strasse hatten wir eine schöne Aussicht auf die Stadt. Wir kochten neben unseren Zelten Pasta mit Tomatensauce. Auch wenn es ein einfaches Gericht ist, war es für mich sehr speziell, da ich sonst noch einfacher koche. Nach dem Abendessen besprachen wir den morgigen Tagesplan und gingen je in unseren Zelten schlafen









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