Nach einer wundervollen Nacht im Bett kam die Vorbereitung für dental, die Handgriffe sitzen und wir waren Heiss für Tag 4. Voller Dankbarkeit verliessen wir das Haus in Richtung Piribebuy. In Piribebuy ist einer der ältesten Katholischen Kirchen in Paraguay, die die Missionare erbaut hatten, während der Kolonialzeit. Die heutige Route haben Joness und ich mit einem anderen App geplant, in der Hoffnung weniger neben der Strasse zu laufen. Nach fünf Kilometer wussten, wir es hatte sich ausgezahlt, wir liefen heute immer in Wälder, auch viel im Sand und es ging immer wieder Bergauf und wieder hinunter. Die Drohne konnte auch einige Runden drehen und Fotos wurden auch ein paar geschossen. Die Stimmung könnte nicht besser sein. In Piribebuy kauften wir wieder ein und besuchten die Kirche. Von aussen ist die Kirche nichts Spezielles aber im Innern sind die Holzschnitzereien und der Altar einzigartig, das ist eine der schönsten Kirchen die ich betreten durfte.
Nach einer kurzen Pause marschierten wir weiter, so dass wir vor der Siesta noch so viele Kilometer wie möglich machen konnten. Die Siesta fand wieder unter einem Baum statt, und bis dahin hatten wir 18 von 28 geplanten Kilometer. Am Nachmittag ging es sandig weiter und uns kamen noch zwei Kutschen von Kühen gezogen entgegen. Uns begeistert, wie die Leute ihr Leben bewältigen, sie haben keinen Stress, sind immer freundlich und auch immer eine Lösung ist vorhanden. Wir lieferten uns ein Rennen mit zwei Handwerkern die uns immer wieder überholten, aber dann auch immer wieder anhalten mussten um etwas abzuladen. Heute hatten wir einen Grund zum Feiern, wir liefen unseren 100. Kilometer und dass am 4. Tag, wir sind sehr zufrieden mit dem Tempo. Joness gönnte sich noch eine Blatter an einem Zeh, aber sonst geht es im okay. Wir hatten heute kein Tagesziel, Morgen wollen wir nach Yaguaron und das ist von Caacupé 57 Kilometer entfernt. Daher wollten wir mindestens 28 Kilometer weitkommen. Wir wussten, dass noch Regen kommen sollte. Als wir bei einem Supermarkt etwas kauften, entleerten sich die Wolken komplett innert 15 Minuten. Wieder bei Sonnenschein und trocken ging es weiter, nach 30 gegangenen Kilometer sahen wir ein geeignetes Plätzchen. Wir waren zuerst nicht sicher ob der Platz in Ordnung sei, deswegen fragte mein treuer Begleiter sein Pendel. Das Pendel und die Mutter des Besitzers sagten «JA» und wir bauten unser Camp auf, sogar mit Tarp zum Kochen, da wir nicht sicher waren wann der Regen kommt. Der Besitzer des Landes kam noch vorbei und wir sprachen ein bisschen mit Edgard. Edgard brachte uns noch Nüsse vorbei, die wir noch nie sahen. Wir durften zudem unser Kochgeschirr bei ihm waschen und bekamen Wasser. Als wir zu Bett gingen, startete das Gewitter und der Regen hielt eine Weile an.
Uns überrascht, wie gut es geht, wir haben keine Beschwerden und freuen uns auf eine kühle Nacht im Zelt ohne Mosquitos.














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