Tag 45/46 Dubrovnik

Ich plante auch an meinen Pausentagen um 4 Uhr aufzustehen, aber der Internetzugang im Hostel erlitt am Vorabend einen Defekt, so konnte ich also keine Videos für diesen Blog zusammenstellen. Nach zwei weiteren Stunden Schlaf prüfte ich die Wifi-Verbindung auf meinem Handy. Und siehe da, es funktionierte wieder. Gemütlich stand ich auf und schlich leise aus dem Viererzimmer. Ich frühstückte und schnitt nebenbei Videos. Lange blieb ich nicht allein, da meine Freunde weiterzogen und einen frühen Bus erreichen wollten, frühstückten wir gemeinsam. Wenn man Leute trifft, die die gleiche Einstellung haben wie man selbst, werden innert Stunden aus Fremden Freunde. Nach einer liebevollen Verabschiedung arbeitete ich noch kurz an den Videos und erkundete danach die die Stadt.

Die Altstadt von Dubrovnik war früher eine grosse Festung. Als ich vor den Stadtmauern stand, staunte ich, wie gross sie war. Man betritt wie ein Portal, wenn man in die Altstadt läuft und ist plötzlich in einer anderen Welt. Dubrovnik war früher eine grosse Festung, gut geschützt durch die Stadtmauer, welche auch zu besichtigen ist. Vor einigen Jahren war dies noch kostenlos, doch der Tourismus und vor allem dem Hype durch «Game of Thrones» sind nun 250 Kuna (32 Euro) für eine Besichtigung fällig. Ein Tipp: Das City-Ticket (ebenfalls für 250 Kuna) enthält den Zutritt zur Stadtmauer und sechs Museen nach Wahl sowie freie Fahrt in den öffentlichen Bussen während einem Tag. Das Gesamtpaket vom City-Ticket finde ich in Ordnung, aber der hohe Preis allein für die Stadtmauer ist übertrieben.

Zuoberst an der Treppe, auf der Mauer erhält man eine tolle Aussicht auf die Altstadt und wenn man dort oben steht und herum geht, ist man froh, dass man sich den Zutritt gegönnt hat. Ich habe «Game of Thrones» nicht gesehen, aber während diesen zwei Tagen in Dubrovnik, wurde mir sehr viel darüber erzählt.

An meinem zweiten Pausentag habe ich noch mit Freunden eine «Walking-Tour» besucht, bei der wir viel über das Land und die Stadt erfuhren. Der angekündigte Regen kam erreichte Dubrovnik während dieser Tour. Nach der Tour gingen wir gemeinsam in ein Restaurant, wo wir vor dem Regen geschützt waren, was sich als richtiger Entscheid erwies, da der Regen sehr stark wurde.

Die Zeit in Dubrovnik war sehr schön. Ich lernte so grossartige Menschen kennen und konnte viel über die Geschichte von Dubrovnik lernen. Doch nun kann ich es kaum abwarten weiterzugehen und Montenegro ist nur noch 50 km entfernt, auch Albanien ist schon fast in Sichtweite.

Tag 80 Esenyurt- Istanbul

Tag 80 Esenyurt- Istanbul

In meiner letzten Nacht bekam ich noch Besuch von der Polizei. Mitten in der Nacht standen mehrere Leute um mein Zelt herum und einer rüttelt daran. Ich hörte mehrmals «Polis» ich rief zurück «geh weg und lass mich in Ruhe» auf Schweizerdeutsch. Als ich dann merkte,...

mehr lesen...
Tag 77 Edirne- Yenibedir

Tag 77 Edirne- Yenibedir

Mit einer rieigen Motivation sprang ich aus dem Bett und bereitete mich auf den Tag vor. Zügig packte ich alles zusammen und nahm ein Käsebrot mit auf den Weg. Schnell spürte ich den kalten Luftzug an meinen Waden, unbeirrt lief ich mit meinem schnellen Schritt fort...

mehr lesen...

Schreib einen Kommentar

0 Kommentare

Kommentar Schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert