Tag 72 Alexandroupolis Pause

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12.10.2022

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So ein Bett ist eine gute Erfindung und freue mich schon auf den Moment, wenn ich es mehr nutzen kann. Ein Vorteil an meiner Reise, ich schätze Dinge die für mich/uns alltäglich sind wieder viel mehr. Mein Körper weiss was zu tun ist, so erwachte ich fünf Minuten vor dem Wecker und ich stand um 04Uhr gemächlich auf. Zuerst trank ich meinen Tee und nach dem Tee startete ich mit meiner «Arbeit» dem Blog. Ich mache die Videos sehr gerne, aber es braucht sehr viel Zeit. Da mein Hotel am Strand liegt, verliess ich vor dem Sonnenaufgang mein Zimmer und begab mich zum Sandstrand. Meine Augen waren auf die Sonne und mein Gehör auf das Meer gerichtet. Ich sass eine Weile am Meer und tat einfach nichts. Nach der Meditation holte ich mein Handtuch und ging eine Runde schwimmen. Die finnische Familie erzählte mir: «Eine ihrer Tochter sei auf einen Seeigel gestanden und musste im Spital behandelt werden, da die Tiere giftig sind!» Ich lief ganz vorsichtig ins Meer und schaute behutsam nach den stachligen Tieren. Nach dem Morgenschwimmen und ohne Zwischenfall, ging ich zurück ins Zimmer und weiter.

Der Rest vom Tag ist schnell erklärt. Ich schlief, ich war in der Stadt gut Essen und besuchte meine finnischen Freunde, die ich möglicherweise nochmals sehen werde. Ich konnte mich bestmöglich erholen und auf die Schlussetappe vorbereiten. Ich habe eine Entscheidung getroffen, über welche Grenze ich gehen werde. Mein Weg wird ein noch ein Stück länger, da ich ab Morgen 150km in den Norden gehen werde und von dort, über die Grenze. So sehe ich noch ein Stück mehr von Griechenland, kann meine Reise mehr geniessen und passiere noch die Stadt Edirne in der Türkei. Auch wenn der Grenzübergang im Süden als «einfacher» betitelt wird und im Norden eine gewisse Spannung herrscht aufgrund der Ländergrenzen, werde ich es versuchen und den Leuten zeigen, es wird auch kein Problem sein, die mir es ausreden wollten. Die Freude ist gross auf die letzte Etappe, aber bin auch ein wenig traurig, dass es bald vorbei sein wird. Ich konnte so viel über mich, die Menschen und über die Welt lernen. Das Beste ist, ich habe noch 500 km und ein neues Land vor mir. Da keiner weiss, was noch auf mich zukommen wird, werde ich es Schritt für Schritt in Angriff nehmen

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