Pünktlich um 03:50Uhr klingelte der Wecker. Wir beide stellten am Morgen fest, dass wir wieder einmal sehr gut im Zelt schliefen. Wahrscheinlich lag es an der weichen Wiese, auf der unser Zelt stand. Motiviert starteten wir in unseren Jubiläumstag 50. Seit der letzten...

Der ursprüngliche Plan war im Oktober nach Chile zufliegen und den „Greater Patagonian Trail“ zu laufen. Aufgrund der Pandemie kam es anders als gedacht. Drei Tage vor Abflug mussten wir den Flug stornieren und ein anderer Plan musste her.
Jones und ich entschieden uns für Paraguay. Wir wussten nicht viel über Paraguay aber irgendetwas sagte uns, wir sollen dort hin.
Wir fanden heraus, dass wir noch eine Gelbfieberimpfung brauchen, wenn wir von Paraguay nach Bolivien oder Brasilien reisen möchten. Wir fanden nur freie Termine eins bis zwei Wochen später. Mein Reisebegleiter kriegte ein Termin am nächsten Morgen. Beim Termin fragte er höflich, ob die Frau Doktor auch noch Zeit hat mich zu impfen. Aufgeregt rief er mich und teilte mit, dass ich in zwei Stunden in Zürich sein muss. Plötzlich wurde ich nervös. Ich buchte noch den Flug und nahm den gepackten Rucksack und verliess die Wohnung. Jones ging nach der Impfung nach Hause, nahm den Rucksack und seine Familie brachte ihn an den Flughafen zurück nach Zürich.
Wir sind froh, dass wir unseren Familen und Freunden „Tschüss“ sagen konnten, da plötzlich alles so schnell ging.
16 Stunden nach dem wir in Zürich in den Flieger eingestiegen sind, waren wir in Asunción angekommen. Auf dem Flughafen in Madrid, als wir auf den Anschlussflug gewartet haben, haben wir noch eine Unterkunft gebucht. Wir waren nervös wegen denn, Kontrollen, aber es gab kein Grund weshalb wir nervös sein mussten.

Abenteuer auf der Tour
Tag 49: Berna-Malabrigo
In der Nacht wollte uns ein Hund herausfordern. Der Hund bellte und knurrte uns mitten in der Nacht an. Nach schätzungsweise einer halben Stunde ging Joness aus dem Zelt heraus und zeigte dem Hund, wer das Alpha-Männchen ist. Danach hatten wir unsere Ruhe und wir...
Tag 48: Reconquista-Berna
Die Marschvorbereitungen gingen am Morgen gemächlich vorwärts und wir liessen uns Zeit. Wir beide schliefen sehr gut und freuten uns auf die nächsten Tage. Aus dem Hotel raus, begrüsste uns schon das Morgenrot. Die Tage werden immer länger und der Sonnenaufgang...
Tag 47: Reconquista Pause
Nach einer lauten Nacht auf dem Campingplatz erwachten wir früh. Die Argentinier gehen gerne am Wochenende auf den Campingplatz und feiern. Trotz der lauten Musik schliefen wir sehr gut und konnten dank dem Pausentag länger schlafen. Wir tankten Energie von den ersten...
Tag 46: El Somberito-Reconquista
Es gibt Nächte, da sind wir sehr froh um unsere Schlafsäcke und die heutige Nacht wurde wieder kühl. Mich traf man trotzdem in kurzer Hose und mit T-Shirt an, mein Laufkollege zog sich zusätzlich eine Jacke an. Der Mond leuchtete noch sehr hell am Morgen und kurz...
Tag 45: Villa Ocampo-El Somberito
In der Nacht wurde ich vom Krümmelmonster geweckt, als ich meine Augen öffnete, sah ich Joness Crackers essen um 01Uhr in der Nacht. Er erzählte mir am Morgen, dass er in der Nacht von Angelo Malisanovic (seinem Mitbewohner) geträumt hat und deshalb Hunger bekam....
Tag 44: Villa Guilermina-Villa Ocampo
Die eine Stunde, die wir länger schliefen, kam uns wie ausschlafen vor. Als Joness das Zelt zusammen packte und ich Tee kochte, konnten wir dem Sonnenaufgang zusehen. Wir assen unseren letzten Proviant: ein bisschen Brot, Kekse und Cracker zum Frühstück und brachen...
Tag 43: Florencia-Villa Guilermina
Neben den Kaimanen hörten wir noch Kröten und Vögel die ganze Nacht. Joness und ich haben uns an die Akustik gewöhnt und wir geniessen es, auch wenn es manchmal sehr laut wird. https://youtu.be/_zyrkT2r_Is In der Nacht hatte es noch einmal geregnet, was den Boden...
Tag 42: El Ceibalito-Florencia
Um Mitternacht gewitterte es in unserer Umgebung, ich konnte nicht schlafen und beobachtete das Gewitter. Als das Gewitter immer näher kam, sagte ich Joness Bescheid, der nochmals nach draussen ging um das Zelt gewitterfest zu machen. Plötzlich hörte ich einen Schrei...
Tag 41: Lo de Umeres-El Ceibalito
Um 03Uhr in der Nacht weckte mich Joness, da es begonnen hatte zu regnen und fragte mich, ob wir schon aufbrechen wollen, da wir das Aussenzelt nicht montiert hatten. Unser Wecker hätte sich sowieso in 50 Minuten gemeldet und wir beschlossen aufzubrechen. Als wir...
Tag 40: Lo de Pocho- Lo de Umeres
Auch an unserem 40. Tag wurden wir von den Mosquitos nicht verschont. Beim Loslaufen stellten wir fest, dass wir schon 40 Tage unterwegs sind und was wir in dieser Zeit alles erlebt haben, aber auch welche Distanz wir zwei Nomaden zurückgelegt haben....
Tag 39: Corrientes-Lo de Pocho
Wir schliefen diese Nacht nicht so viel, da es gestern noch sehr spät wurde. Wir waren beide am Morgen sehr ruhig, freuten uns aber enorm, dass es weiter geht. Die Morgenroutine führten wir zwischen den sechs Betten durch. Wir waren beide etwas übermotiviert und sehr...













